Vor einiger Zeit hatte ich eine durchdachte Lebensmittelliste für die Beikostzeit, das Filtern von Aversionen und Vorlieben und das Entdecken von Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien angekündigt. Die Liste ist fertig und ich möchte heute ein paar Varianten vorstellen, wie man sie nutzen kann. Für die Beikosteinführung: Die Empfehlung lautet, mindestens drei, besser fünf Tage bei einem Lebensmittel zu bleiben, bevor man etwas Neues probiert. Erst dann kann man sicher sagen, ob das Lebensmittel vertragen wird oder nicht. Für die Visualisierung von echten Unverträglichkeiten und Allergien. So weiß man, was bereits ausprobiert wurde, was vertragen wurde oder nicht. Für das Sortieren von Lebensmittel fern vom Tisch. So können Vorlieben und Aversionen sichtbar gemacht werden. Was geht gut, was wurde schon probiert. Welchen Vorteil bietet die Liste? Bei der Beikosteinführung kommt niemand durcheinander. Gerade wenn das Kind in einer Kita betreut wird oder von anderen Personen als den Eltern, kann eine solche Liste hilfreich sein, damit alle Betreuungspersonen auf dem gleichen Stand sind. Niemand muss mitzählen, jeder Versuch eines Lebensmittels wird einfach angekreuzt, nach fünf Versuchen wird entschieden: Grün, das wurde vertragen/gemocht oder rot, das ging gar nicht. Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien können so ebenfalls für alle Betreuungspersonen deutlich gemacht werden. Ein Blick genügt. Neurodivergente Menschen haben häufig Vorlieben für bestimmte Geschmacksrichtungen, Konsistenzen und/oder Temperaturen. Die Liste erleichtert das Sortieren der Lebensmittel, die irgendwann zur Kategorie „Save Food“ gehören. So können auch neue Assistenzen leicht in das Thema Ernährung eingearbeitet werden. Den ganzen Text sowie die kostenpflichtige Downloaddatei findet Ihr auf meiner Homepage (Link in Bio)
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